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1. Männer: Unnötige Spannung beim Auswärtssieg in Wicker

HSG Hochheim/Wicker - HSG Goldstein/Schwanheim 29:31 (13:19)

Nach dem recht souveränen Heimsieg gegen Sindlingen/Zeilsheim durfte die 1. Männer der HSG Goldstein/Schwanheim am 2. Spieltag bei der erfahrenen Spielgemeinschaft aus Hochheim und Wicker antreten. Diese hatten am 1. Spieltag einen Kantersieg beim Aufstiegsfavoriten in Oberursel gefeiert, so dass man gewarnt war um die Stärken der Gastgeber.

Und so gestalteten sich auch die ersten 15 Minuten mehr als ausgeglichen. Immer wieder waren es die Würfe aus dem Rückraum die unserer Abwehr Probleme bereitete.

„Wir haben dann die Abwehr etwas offensiver gestellt, damit kam Hochheim/Wicker phasenweise überhaupt nicht klar.“

Vom 9:8 in der 18. Minuten bis zum 9:13 in der 25. Minute fand Hochheim kein Mittel gegen die nun stabilere Abwehr der HSG Goldstein/Schwanheim. Bis zur Halbzeitpause setzen sich dann Gäste immer weiter bis auf 13:19 ab.

„Sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff waren wir in dieser Phase sehr aktiv und vor allem effektiv.“

Zu Beginn der 2. Halbzeit das gewohnte Bild, Hochheim mühte sich gegen die offensive Abwehr der Gäste und Goldstein/Schwanheim verwandelte die Ballgewinne mit hohem Tempo. Leider lies die bis dahin eh schon nur phasenweise gute Wurfquote immer weiter nach.

„Wir hatten nach knapp 40 Minuten beim Stand vom 26:18 das Spiel komplett im Griff, wahrscheinlich etwas zu früh für die Köpfe.“

Die Gäste nahmen nun mindestens 2 Gänge raus. In der Abwehr war man immer wieder zu weit weg und im Angriff wollte sich keiner mehr weh tun. Die Gastgeber aus Wicker merkten nun das hier noch was geht. Auch eine Auszeit der Gäste zeigte keine Wirkung.  In den folgenden 18 Minuten traf Goldstein/Schwanheim nur noch zwei Mal das Tor und in der 58. Minute war Hochheim/Wicker beim 27:28 wieder auf ein Tor ran.

Anschließend war es dann Jan-Erik Kleiber der mit einer gezielten Einzelaktion das entscheidende 27:29 erzielte und den Bock wieder umstieß.

„Am Ende können wir froh sein, dass das nicht noch nach hinten losgegangen ist. An diesen Schwächephasen müssen wir dringend arbeiten.  Ansonsten war das über weite Strecken eine ordentliche Leistung gegen einen guten Gegner.“

Es spielten: C. Stade, M. Goertz, B. Fuss im Tor; B. Stade, N. Vrdoljak (5), P. Tran (5), S. Vrdoljak (3), J. Storck (10/2), J. Kleiber (4/1), M. Winter, K. Eckert, N. Schroth (4) und S. Berger