FacebookInstagram

1. Frauen: Gegen starken Aufstiegskandidaten leider nichts zu holen

HSG Eibelshausen/Ewersbach – HSG Goldstein/Schwanheim 31:20 (15:9)

Nach einer langen Vorbereitung begann für die Damen 1 die Runde in der Landesliga. Im 1. Saisonspiel trat man zur längstens Auswärtsfahrt der Runde an und machte sich am Samstagabend ins 120 Kilometer entfernte Eibelshausen.

Dass dieses Spiel kein Selbstläufer wird, machten die Trainer Moritz Adler und Danny Jackson bereits bei der Ansprache in der Kabine deutlich. Der Gegner, der letzte Saison einen guten 4. Platz in der Landesliga Mitte erreichte und sich mit zahlreichen, hochwertigen Neuzugängen verstärkte wollte natürlich auch als Sieger vom Platz gehen.

Die Kabinenansprache zeigte bereits in der Anfangsphase Wirkung und die Mannschaft präsentiere sich wach, lautstark und motiviert. Besonders die freche und abgezockte Abwehr der 1. Damen zwang den Gegner immer wieder zu Ballverlusten oder unkontrollierten Torabschlüssen, die unsere Damen leider durch die geringe Trefferquote aber auch die sehr gut aufgelegte Torhüterin der Gastgeber, nicht immer für sich nutzen könnten. So ging es mit einem Stand von 15:9 in die Halbzeit.

Adler und Jackson appellierten in der Halbzeit an die Mannschaft nicht die Köpfe hängen zu lassen und gegen den körperlich stärkeren Gegner in der Abwehr mehr zuzupacken, sowie mehr auf die Lücken zu stoßen.

Leider konnte die Nervosität unserer jungen Mannschaft nicht ganz abgestellt werden und so schlichen sich in der 2. Halbzeit immer wieder technische Fehler ein, die die erfahrenen Spielerinnen aus Eibelshausen eiskalt ausnutzen und sich somit Tor für Tor absetzen konnten.

Die Adler Schützlinge gaben sich allerdings nie auf und setzten die in der Halbzeit geforderten Dinge auch teilweise gut um, gingen vermehrt ins 1 gegen 1, das mit einem Tor Erfolg oder einem 7-Meter belohnt wurde.

Das dieses Spiel deutlich mit 31:20 verloren ging spiegelt nicht unbedingt den Verlauf dieser Begnegung wieder und Trainerteam, sowie Mannschaft ist bewusst das man sich gegen einen der Top 3 Aufstiegskanditaten trotzdem sehr gut präsentiert und nie aufgegeben hat.

Für die HSG Spielten: Emilia Porceddu im Tor; Karolina Schreiber (6/5); Annika Sauer (4); Dana Wollmann, Lisa Scholze, Rebecca Rauschenberg (je 2); Julia Sitzius, Konstantina Kasartzoglou, Naomy Winter, Kristina Lubina (je 1); Julia Röhring, Nicola Sitzius und Kristina Weber